2. Ziegelofen ca. 1862


(Feldofen)



Weikendorferweg

 

Der zweite Ziegelofen (wahrscheinlich handelte es sich um einen Feldofen) wurde auch als Gemeindeziegelofen bezeichnet und ca. 1862 errichtet.

Die Lage des 2 Ziegelofens (Feldofen) war „nächst den Kirchenacker am Weikendorfer Weg“ mit den alten Grundstücksnummern 1550/2 280, 282 und 283.
Heute ist von diesem Feldofen nichts mehr zu sehen.

Der Ziegelofen (Feldofen) befand sich am nördlichen Areal des heutigen Altersheims.

 

 

 Lage des Ziegelofens Weikendorfer Weg – heutige Altersheim

  

Die Gemeinde Gänserndorf (Untergänserndorf) dürfte Besitzer des Grundstückes gewesen sein und hat die Ziegelei an folgende Personen verpachtet.

 

Die Pächter waren:

 

1879    -Ehart

1899    -erlosch das Gewerbe von Georg Ehart (Floridsdorfer Amtsblatt 34 am 24.8.1899)

1900    -Franz Eckelhart (Floridsdorfer Amtsblatt 33 vom 16.8.1900 Seite 134)

            -Leopold Scharmitzer

1906    -Pauline Eckelhart

1908    -Franz Eckelhart

1912    -Franz Eckelhart

 

Laut Gemeindebeschluss von 6.4.1902 wurde die Ziegelproduktion wegen Lehmmangels eingestellt.
Die endgültige Schließung dürfte aber einige Jahre später ca. 1906 – 1912 erfolgt sein.

 

 

Beschreibung Feldofen

 


(Weikendorferweg)

 

 

 So ähnlich wie auf diesem Modell könnte der Feldofen (Weikendorferweg) in Gänserndorf ausgesehen haben.

 

 Modell eines Feldofens

 

Der große Vorteil des Feldofens gegenüber dem Feldbrandofen war, dass fast alle gebrannten Ziegel verwendet werden konnten. Es wurde eine gleichmäßigere Temperatur erreicht.

In diesem Feldofen wurden die Ziegeln eingebracht und gebrannt. Der große Nachteil dieses Feldofens war, dass der Feldofen immer wieder neu angeheizt und nach den Brennen wieder abkühlen musste.

 

 

 

Ziegel von Ziegelofen Gänserndorf 

"Georg Ehart"

 

Ziegel von Ziegelofen Gänserndorf

"Franz Eckelhart"

 

"Franz Eckelhart"